Mit INTERREG III C hat die EU eine neue Schiene geschaffen, mit der auch Kooperationen zwischen Regionen im gesamten EU-Raum möglich sind (d.h. nicht nur zwischen unmittelbar benachbarten Grenzregion). Die interregionale Zusammenarbeit im Rahmen von INTERREG III C zielt darauf ab, die Politiken und Instrumente für Regionalentwicklung durch einen umfangreichen Informations- und
Erfahrungsaustausch (Vernetzung) effizienter zu gestalten. Sie betrifft insbesondere Regionen mit Entwicklungsrückstand und in Umstellung befindliche Regionen.

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Für Österreich relevante Informationen finden Sie unter http://oerok.gv.at/INTERREG_IIIC/ .
 

Interreg IIIC unterstützt den Erfahrungsaustausch und Zugang zu Informationen, die im Zuge der Strukturfonds und anderer Aktionen (hauptsächlich innovative Maßnahmen nach EFRE, wie RIS/RITTS; RISI, etc., aber auch Aktionen des 5. Forschungsrahmenprogrammes) gesammelt wurden. Die interregionale Zusammenarbeit schließt die Programme RECITE und ECOS-Ouverture ein, die in der Planungsperiode 1994-1999 als Pilotaktionen im Rahmen des damaligen Artikels 10 der EFRE-Verordnung umgesetzt worden waren.

Die Zusammenarbeit erfolgt in vier separaten Programm-Zonen: Süd, Nord-West, Nord-Ost und Ost, wobei Österreich zu letzterer zählt. Diese Zoneneinteilung ist vor allem für die Programmierung und Finanzabwicklung der Projekte relevant. Die finanztechnische Abwicklung des Projektes erfolgt über die Zone, aus welcher der "Lead Partner" kommt. Partner aus der gesamten EU und Drittstaaten (über nationale Mittel oder andere Förderinstrumente) können sich inhaltlich an den Projekten als Partner beteiligen.

Innerhalb des Programmes werden fünf Themen der Zusammenarbeit und drei Arten von Maßnahmen unterschieden, welche die interregionalen Kooperationsprojekte abdecken können.

Die Themen:
  • Ziel 1 und Ziel 2 (Informations- und Erfahrungsaustausch in Bezug auf die Umsetzung dieser Programme)
  • Gemeinschaftsinitiative INTERREG (Erfahrungsaustausch zu III A und III B als Unterstützung der laufenden Programme)
  • Zusammenarbeit im Bereich der Stadtentwicklung (mit Einbeziehung der Gemeinschaftsinitiative URBAN)
  • Regionale innovative Aktionsprogramme
  • sowie andere, für die Raumplanung und Raumentwicklung relevante Themen (wie z.B. Meer- und Küsten-Kooperation, Zusammenarbeit von Inseln in peripherer Lage, Katastrophenschutz usw.)
Die Arten von Maßnahmen:
  • Regionale Rahmenmaßnahmen (Erfahrungen über die Methodik und projektbezogene Aktivitäten sollen in einer Gruppe von Regionen ausgetauscht werden. Ziel sollte die Erarbeitung eines klaren strategischen Konzeptes zur interregionalen Zusammenarbeit für die Partner sein. Die regionale Rahmenmaßnahme muss auf dieser interregionalen Kooperationsstrategie der beteiligten Regionen basieren und soll eine begrenzte Zahl kleinerer Projekte erfassen. Die Strategie muss ein Arbeitsprogramm beinhalten und ist die Basis für die Projektentwicklung und -selektion.)

  • Individuelle Kooperationsprojekte (Diese zielen auf den Austausch von Erfahrungen im Zusammenhang mit methodischen Aspekten und mit projektbezogenen Aktivitäten ab. Die Übertragung von Projektergeb-nissen von einer Region auf eine andere mit einer klaren Auswirkung auf das Empfän-gergebiet wäre ein konkreter Effekt eines solchen Projektes.)

  • Netzwerke (Diese versuchen die verschiedenen Regionen innerhalb und außerhalb der EU in Bezug auf Projektumsetzungsmethoden und Projektentwicklung miteinander zu verbinden. Es werden nur Kosten berücksichtigt, die mit Maßnahmen wie Seminaren, Konferenzen, Webseiten, Datenbanken, Studienreisen und Personalaustausch für den Erfahrungs-austausch und die Weitergabe von Fachkenntnissen zusammenhängen. Die Vernet-zung muss aber zu konkreten Ergebnissen führen, die evaluiert und weiterverbreitet werden können. Netzwerkprojekte im Themenbereich "Regionale innovative Aktions-programme" werden unter Interreg IIIC nicht gefördert. Diese werden bereits über die regionalen Programme für innovative Maßnahmen und im Rahmen des Programms "Förderung der Innovation und der Einbeziehung von KMU" unterstützt.)

Programmspezifische Informationen unter www.oerok.gv.at.

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